Was ist die glasfasergeführte Laser Augenlidkorrektur?


Der wesentliche Unterschied der glasfasergeführten Laser-Augenlidstraffung im Gegensatz zu herkömmlichen, mit dem Skalpell durchgeführten Operationsmethoden liegt in den besonderen Schnitteigenschaften des Lasers. Mit dem Einsatz des Lasers kann bereits während des präzisen Schneidens das Blut koaguliert werden. Das bedeutet, dass durch die entstehende Wärme des Laserlichts Gefäße geschlossen und dadurch Blutungen rasch gestillt werden. Dies hat den Vorteil, dass es einen sauberen Wundrand, bessere Verheilung und eine kaum sichtbare Narbe ergibt.

Neben dem Koagulieren kann der Laser auch Fettzellen schmelzen (verflüssigen), so werden bei einer Ober- oder Unterlid-Operation überschüssige Fettzellen gleich mit entfernt. Durch die besonderen Eigenschaften des glasfasergeführten Lichtstrahls entstehen zudem hervorragende Straffungseigenschaften, was die Augenpartie jünger erscheinen lässt.

Die besonders dünnen Laserlichtleiter können viele Funktionen gleichzeitig ausführen (Schneiden, Blut gerinnen, Verdampfen, etc.) und können während der gesamten OP vom Arzt je nach gewünschter Funktion eingesetzt werden. Damit ist der Laser sehr vielseitig. Die extrem dünne Faser des LEONARDO®-Lasers mindert in Kombination mit den flexibel einstellbaren Leistungseigenschaften eine übermäßige Schädigung gesunden Gewebes der umliegenden Bereiche. Da kleine Blutgefäße gleichzeitig verschlossen werden (Koagulation), treten normalerweise nur sehr geringe Blutungen auf. Dadurch sind Schmerzen, Blutergüsse und Schwellungen deutlich geringer als bei der konventionellen Lidoperation. Sie klingen normalerweise innerhalb der ersten Woche ab.

Die Lidoperation mit dem LEONARDO® Hochleistungs-Dioden-Laser kann ambulant erfolgen. Da in der Regel keine Vollnarkose nötig ist, werden die Patienten körperlich weniger belastet. Vor dem Eingriff wird im Vorfeld ein Lokalanästhetikum in das Operationsgebiet injiziert.