Interview mit Dr. Sebastian Weiß aus Gütersloh zur Augenlid-Korrektur mit dem biolitec®-Laser

Dr. Sebastian Weiss GueterslohHerr Dr. Sebastian Weiß aus Gütersloh ist Facharzt für Augenheilkunde und ist spezialisiert auf Augenlidkorrekturen mit dem Laser. Dazu zählt auch die Behandlung von Schlupflidern.

Frage: Herr Dr. Weiß, Sie nutzen bei der Operation von Augenlidkorrekturen vornehmlich den Laser. Was bringt dieses Verfahren für Vorteile?
Dr. Weiß: Zunächst einmal gibt es viele chirurgische Laser, die grundsätzlich für die Augenlidstraffung in Frage kommen. Ich benutze einen speziellen medizinischen Laser von biolitec®, der aufgrund seiner hervorragenden Blutstillungseigenschaften zu einer deutlich geringeren Beeinträchtigung des umliegenden Gewebes führt. Dadurch wird die Wundheilung beschleunigt und bessere ästhetische Ergebnisse erzielt. Dies ist mit den älteren Kohlendioxid-Lasern oder YAG-Lasern nicht vergleichbar.

Frage: Was ist das Besondere dieses Lasers?
Dr. Weiß: Der Laser zur Lidstraffung wird über einen dünnen, sterilen Lichtwellenleiter angekoppelt und ich kann als Operateur die Faser zwischen meinen Fingerspitzen führen. Man kann sich das wie ein Lichtskalpell vorstellen. Ich habe dabei ein extrem feines Gefühl wie mit einer leichten Feder und spüre die Strukturen des Lids ganz genau. So kann ich präzise das überschüssige Gewebe entfernen. Außerdem sehe ich durch die geringe Blutung kleinste Strukturen unter der Vergrößerung sehr gut.

Frage: Was bedeutet das für die Patienten?
Dr. Weiß: Bei der Entfernung des Schlupflids mit dem Laser kann ich die vorher markierten Areale mit dem Laser am Augenlid sehr genau bearbeiten. Das ist Millimeterarbeit und es gelingt gut, unter präzisem Lasereinsatz nur so viel überschüssiges Gewebe des Augenlids zu entfernen, wie nötig ist. Die Wundheilung ist nach der Behandlung optimal und es sind in der Regel – auch bei geringer Distanz ? keine Narben zu erkennen. Frauen schätzen dies besonders, weil sie sich bereits kurze Zeit nach der Operation wieder schminken können.

Frage: Was ist mit dem sogenannten „Hohlaugen-Phänomen“?
Dr. Weiß: Oft wird bei einer Augenlid-Korrektur das gesamte überschüssige Fettgewebe am und um das Augenlid entfernt. Dies führt dann zu dem von Ihnen erwähnten „Hohlaugen-Gesicht“. Um das zu vermeiden, wird oft nicht das gesamte überschüssige Fettgewebe entfernt. Auch dafür eignet sich der spezielle medizinische Laser von biolitec® in besonderem Maße, weil man mit ihm Fett „wegschmelzen“ und gleichzeitig überschüssige Haut entfernen kann.

Frage: Ist das Ergebnis nach der Augenlid-Korrektur dauerhaft?
Dr. Weiß: Nach der Operation wird durch die Kollagensynthese der Neuaufbau von Gewebe gefördert. Es wird deutlich straffer und die Patienten haben das Gefühl, jugendlicher und dynamischer auszusehen. Die Augenlider bleiben straff und der Erfolg der Schlupflidkorrektur mit dem Laser ist dauerhaft.

Wie lange dauert der Eingriff im Durchschnitt?
Dr. Weiß: Im Durchschnitt dauert eine beidseitige Augenlid-OP ca. 1 Stunde. Es gibt aber noch eine Vor- und Nachbereitungszeit, die einzuplanen ist.

Wie fühlt man sich direkt nach diesem Eingriff?
Wenn die Operation unter lokaler Betäubung ausgeführt wird, dann ist der Patient wenige Stunden später wieder fit. Er trägt einen kleinen Verband und kann, wenn er die Wunde nicht berührt, schon am selben Abend wieder alle körperlich nicht belastenden Aufgaben übernehmen. Ob sicherheitshalber eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wird, hängt sehr vom Individualfall ab.

Übernehmen Krankenkassen die Kosten und wie hoch sind diese?
Wenn durch das überschüssige Gewebe das Sehen beeinträchtigt ist, dann übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen oder private Krankenversicherungen einen Teil oder alle Kosten. Das ist aber auch abhängig von vielen Einflussfaktoren und kann aber bei der Beratung und Voruntersuchung schnell geklärt werden.
Sollte es sich um einen rein ästhetisch motivierten Eingriff handeln, dann sind Kosten zwischen 1.500 Euro bis 3.000 Euro für beide Augen anzusetzen. Es gibt leider keine „Festpreise“, weil jeder Mensch anders ist und eventuell individuelle Faktoren wie zum Beispiel eine Zuckerkrankheit, regelmäßige Medikamenteneinnahme oder Blutgerinnungsstörungen zu berücksichtigen sind.


Mehr Informationen unter: http://www.dreiaugenaerzte.de/